Bei Gesprächen mit Vertretern des Wasserverband Nidda wurde mitgeteilt, dass der Abschluss der Planungen großräumiger Hochwasserschutzmaßnahmen für die Ortslage Dauernheim kurz bevorstehe. Den Gremien der Gemeinde Ranstadt soll die Maßnahme in Kürze noch vorgestellt werden.
„Ich bitte seit langer Zeit darum, Ortskundige Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen. Deshalb ist aus meiner Sicht eine zeitnahe Vorstellung des Gesamtprojekts unerlässlich, was mir seitens des Verbands auch zugesagt worden ist,“ erklärt die Bürgermeisterin.
Mit dieser Maßnahme erreiche man einen echten Hochwasserschutz für den inneren Ortsbereich von Dauernheim, die mehrfach schon massiv vom Hochwasser betroffen war. Gleichzeitig wird eine Natur- und Erlebniswelt um die Nidda im Bereich der Ortslage entwickelt, die – bei entsprechender Umsetzung- für das Ortsbild und die Bevölkerung ein absoluter gewinn sein wird.
Die Bürgermeisterin legt Wert darauf, dass die Großgemeinde wegen der anteiligen Kilometerstrecke des Niddaverlaufs im Wasserverband ein starker Beitragszahler sei. Für die Hochwasserentspannung in der Ortslage Dauernheims handele es sich um die erste große Maßnahme. Die bislang erfolgten Renaturierungsmaßnahmen der Nidda seien von eher geringerer Bedeutung für das Dorf selbst, anders als für die Unterliegergemeinden, die durch die großflächigen Maßnahmen entlang der Nidda profitiert haben.
„Allerdings sind wir gleichzeitig stolz auf ein derart großes zusammenhängendes Auengebiet, dass es in Hessen in dieser Größe kaum ein zweites Mal gibt und durch die Renautrierung eine Aufwertung erhalten hat,“ fügt Reichert-Dietzel an.
Wichtig ist sei, dass besonders die in der Ortslage betroffenen Einwohner frühzeitig von den Maßnahmen informiert werden, die Gemeinde Ranstadt wisse, zu welchem Zeitpunkt die Maßnahme durchgeführt werde und vor allem, welche eigenen Mittel aufzuwenden seien.